DETLEF D! SOOST AUF DAUER HILFT NUR POWER 

DETLEF D! Soost auf dauer hilft nur power

 

DETLEF

Wenn es darum geht, seine Ziele zu erreichen, braucht es die richtige Einstellung. Einer, dem man dies nicht erzählen muss, ist ‚Mr. Popstars‘ Detlef D! Soost. Sein Erfolg spricht für sich. Im Gespräch mit MF gibt uns der erfolgreiche Tänzer, TV-Star und Geschäftsmann Einblicke in seine persönliche Erfolgs- Philosophie.

Erfolg über Fitness lautet das Credo unseres Magazins. Passt eigentlich ganz gut zu dir, oder?
Mein Credo ist ja ‚Motivation durch Bewegung‘ und ‚Bewegung durch Motivation‘. Dieser Leitsatz begleitet mich durch mein ganzes Leben und ist im Grunde auch meine Lebenseinstellung. Wenn du zum Beispiel das erste Mal ein 15-minütiges Lauftraining auf dem Trainer machst und dies erfolgreich beendest, hast du automatisch die Motivation weiterzumachen. Alles, was ich erreicht habe, verdanke ich der Bewegung. Ob es der Tanz war, der mich auch in der Öffentlichkeit bekannt machte, oder meine polarisierende Art der Bewegung in den Popstars-Staffeln. Ohne Polarisierung wirst du im Übrigen in den seltensten Fällen erfolgreich. Ob du nun Stallone, Bohlen oder Soost heißt.

Standardfrage bei uns: Gesunder Geist –gesunder Körper?
Schau mal, was ich esse (Detlef isst – aufgrund des engen Terminplans – während des Interviews einen gesunden Salat mit Roastbeef), das macht mich glücklich. Mir geht es echt schlecht, wenn ich ungesund esse. Ernährung ist extrem wichtig, und man sollte darauf achten, was man zu sich nimmt. Natürlich darf man nicht den Fehler machen, nichts zu essen, wenn das Optimale gerade nicht zur Verfügung steht. Das verstehen viele immer noch falsch. Aber wenn man sich regelmäßig gesund ernährt, kommt es dem Wohlbefi nden und somitauch der Motivation in jedem Fall zugute. Also eine extrem wichtige These, die man sich immer wieder vor Augen halten sollte.

Wie viel Zeit investierst du in Dein persönliches Workout- bzw. Fitness-Programm?
Minimum ist eine Stunde täglich. Das kann man eigentlich pauschal sehen. Wenn es aus Zeitgründen mal etwas eng werden sollte, bestreite ich abends zumindest mein 15-Minuten- Workout. Da mache ich etwa 100 Liegestützen (50 + 50) und etwa 150 bis 200 Crunches. Durch meinen Beruf und meine Tanz-Dich-Fit- Workouts ist eine tägliche einstündige Bewegungseinheit eigentlich schon vorgegeben. Manchmal gehe ich mit meiner Freundin auch zum Yoga. Die meisten denken immer noch, das ist so ein Hausfrauending, aber das komplette Gegenteil ist der Fall, das ist ein richtig ernst zu nehmendes Workout. Ich komme gerade zurück von den Malediven. Dort habe ich täglich 1½ Stunden Yoga gemacht, und glaube mir, da kommt man richtig ins Schwitzen. Dazu kommt der mentale Faktor. Also eine sehr effi ziente Trainingsmöglichkeit, die nach wie vor unterbewertet wird.

Was kannst du den Leuten empfehlen, die Probleme haben sich zu motivieren?
Bei mir läuft das so: Wenn ich mit dem Gedanken spiele, jetzt nichts zu tun, frage ich mich, wie ich mich in 1½ Stunden fühlen werde? Ziehe ich mein Programm voll durch, fühle ich mich danach absolut glücklich und fast wie ein Held. Glückshormone werden frei gesetzt und ich liebe mich und alle anderen Menschen. Wenn ich nichts getan habe, dann fühle ich mich ehrlich gesagt, unwohl. Und darauf kann ich voll und ganz verzichten.

Du hast deinen Body seit letztem Jahr extrem verbessert und im wahrsten Sinne des Wortes ‚geshaped‘. Von einem perfekten Körperfettanteil bis hin zum Sixpack. Was war dein Auslöser für diesen Schritt?
Ich wollte etwas verändern. Im Januar 2009, mit knapp Vierzig, nahm ich mir vor, meinen Körper so optimal zu verbessern wie möglich. Ich wollte herausfi nden, was funktioniert und wo ich hinkomme. Ich brauche jedes Jahr eine neue Herausforderung und neue Ziele. Beispielsweise fl iege ich in den nächsten Tagen (bei Veröffentlichung bereits durchgeführt, Red.) nach Whitehorse, Kanada (Yukon Territorium), und bestreite die Fulda Challenge, den härtesten arktischen Zehnkampf, den es gibt. Neben meiner Vorbereitung mit Personal Trainer Karsten Schellenberg, habe ich auch zwei Tage Kältetraining im Kühlhaus durchgezogen. Vorbereitung auf Temperaturen von bis zu minus 40 Grad. Und glaube mir, ich hasse Kälte. Das ist etwas, was mir keinen Spaß macht, aber ich möchte mir selber beweisen, dass ich es kann. Mein Ziel ist es in erster Linie durchzukommen. Es ist eine Mischung aus Kraft, Koordination und  Auslotung der mentalen Grenze. Ich sehe mich als eine Art Getriebener meines eigenen Erfolges. Zudem ist es auch eine Art Inspiration für meine, zumeist jüngeren, Fans. Die sehen, der gibt immer noch Gas und ist immer noch nicht satt.

Du bist jetzt Vierzig. Sportlich gesehen – wie macht sich das Alter bei dir bemerkbar?
Indem ich solche Sachen mache wie die Fulda Challenge (lacht). Aber im Ernst. In erster Linie spüre ich es bei Muskeltraining und Ähnlichem. Aber heutzutage spüre ich nachhaltiger, was ich getan habe.

Und beim Tanzen?
Mittlerweile bin ich ja nicht mehr so oft auf der Bühne zu sehen wie früher. Ich bin in erster Linie als Choreograph in meinen Dance-Projekten tätig und arbeite auch viel für die Industrie (Motivations-Coaching, Anmerk. d. Red.). Bei größeren Veranstaltungen wie dem
‚Comet‘, dem ‚Echo‘ oder den ‚The Dome‘-Veranstaltungen bin ich nach wie vor aktiv auf der Bühne zu sehen. Aber auch durch meine circa 80 ‚Tanz-Dich-Fit‘-Dance-Workshops, die ich im Jahr halte, kann ich meinen Körper auf einem guten Level halten. Die Bewegung begleitet mich im Endeffekt durch mein tägliches Leben.

Du warst in den letzten zehn Jahren sehr erfolgreich und hast so gut wie alles erreicht, was du dir vorgenommen hast. Welche Ziele hast du noch vor Augen?
Etwa 12 bis 15.000 Kids, Jugendliche und Erwachsene besuchen wöchentlich meine Dance-Clubs oder Tanz-Dich-Fit-Dance Schools. Mein Ziel: Ich möchte diese Zahl verzehnfachen. Warum sollte dies bei einer Einwohnerzahl von rund 80 Millionen Menschen nicht möglich sein? Ich habe gleichzeitig auch die Intention, den Jugendlichen durch den Tanz eine Perspektive zu bieten. Um heutzutage cool zu sein, musst du deinen Arsch bewegen und weg von der Straße. Dazu brauchst du ein Ziel vor Augen. Dieses erreichst du nur mit Ehrgeiz, Disziplin und Glauben an dich selbst. Es ist ein schönes Gefühl zu sehen, wenn die Kids und Jugendlichen ein Ziel vor Augen haben und sich für etwas Neues interessieren.

Apropos Ehrgeiz. Wie sehr wurmt es dich, wenn du in einer Show wie ‚Schlag den Star‘, ein Format, in dem Kandidaten in unterschiedlichen Wettbewerben gegen einen Prominenten antreten, verlierst? Was dir ja vor kurzem widerfahren ist. Man konnte aber in jedem Fall erkennen, dass du alles gegeben hast und für jeden Punkt gekämpft hast.
(Lacht erst mal – mit dem Hintergrund seiner etwas „unkonventionellen“ Technik bei einer spezifi schen Übung, Anmerk. d. Red.) Man kann verlieren, wenn der Andere besser ist, kein Problem! Es fühlte sich allerdings im ersten Moment nicht sehr gut an, und ich muss zugeben, dass ich etwas daran zu kauen hatte, bis ich es richtig verarbeitet habe. Wenn ich an so etwas teilnehme, will ich gewinnen, ganz klar. Aber ich hasse es, bei anderen den Grund dafür zu suchen, wenn man nicht erfolgreich war. Wenn ich weiß, ich habe alles gegeben und das Letzte aus mir herausgeholt, dann ist das in Ordnung für mich. Auch wenn ich in diesem Fall erst eine Nacht darüber schlafen musste, um es komplett zu verarbeiten…




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